«Wir möchten aufzeigen, dass es möglich ist, die erneuerbaren Energien im Alpenraum zu nutzen und gleichzeitig eine nachhaltige Landnutzung sicherzustellen. Damit werden Biodiversität und Böden erhalten.» Um dieses Ziel zu erreichen, entwickeln die 15 Projektpartner Strategien und Werkzeuge.

Ihre Aktivitäten sind in Arbeitspakete unterteilt, mit denen sie:

  • den Partnern Kommunikationsmittel zur Verfügung stellen; Stakeholdern, Politikern, NGOs und Jugendlichen Entwicklungen und Ergebnisse im Projekt bekannt machen. Leadpartner für „Information and Publicity“: CIPRA
  • durch die Erstellung von Szenarien das Potenzial erneuerbarer Energien in den Alpen aufzeigen, sowie mögliche Konflikte mit Natur und Mensch durch die Nutzung erneuerbarer Ressourcen darstellen; Leadpartner für „Potentials and Conflicts“: EURAC
  • basierend auf den Erkenntnissen des vorigen Arbeitspaketes Modelle als Entscheidungsgrundlage erstellen; Leadpartner für „Economic dimension of recharge.green“: IIASA
  • die entwickelten Modelle und Werkzeuge in Pilotgebieten testen; herausfinden, ob die Ergebnisse auf andere Alpenregionen übertragbar sind; Leadpartner für „Testing and Implemention“: Triglav Nationalpark
  • bei Veranstaltungen die Ergebnisse bekannt machen; ein transnationales Handbuch für Politiker und Entscheidungsträger zur Durchführung der Lösungsvorschläge vorstellen; Leadpartner für „Dissemination“: Umweltbundesamt

Leadpartner des gesamten Projekts ist das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Das Projektkonsortium vereint Akteure aller relevanten Bereiche für die Erzeugung erneuerbarer Energien sowie der nachhaltigen Landnutzung. Dies ist entscheidend, um die Themen Energieerzeugung, Landnutzung und Artenschutz in Einklang zu bringen.

Die Ergebnisse von recharge.green unterstützen die Umsetzung verschiedener EU-Richtlinien und Strategien (u. a. die Richtlinie zu erneuerbaren Energien, die Europa2020-Strategie, die FFH- und Vogelschutzrichtlinie und verschiedene Biodiversitäts- und Bodenschutzstrategien) und tragen zur Umsetzung der Alpenkonvention bei.